Nicht mit Schimmel in der Wohnung untergehen!


Als Architekt oder Fensterbauer kennen Sie das Phänomen. Das Haus wurde gedämmt, neue Fenster eingebaut und wenige Zeit später kommt die Meldung: Schimmel in der Wohnung!

Schimmel in der WohnungEs ist ein Thema, das bei Hausbesitzern und Mietern immer wieder im Fokus steht, denn da wir heute auf Grundlage der geltenden Normen und Verordnungen neue Fenster einbauen, Fassaden dämmen und weitere energiesparende Maßnahmen ergreifen, werden die Häuser immer dichter. Dadurch entsteht heutzutage eine nicht zu unterschätzende und anfangs unsichtbare Gefahr: Schimmel in der Wohnung. Aber warum eigentlich? Warum ist ein permanenter Luftaustausch so wichtig? Und wie kann man diesen einfach sicherstellen?

Schimmel effektiv vermeiden

Als Architekt oder Fensterbauer sind Sie sowohl im Neu- als auch beim Altbau als Fachmann verpflichtet, Ihre Kunden über richtige Lüftung aufzuklären – das schreibt die geltende Lüftungsnorm vor. Damit werden Sie als Fachleute sowohl bei der Bauplanung als auch bei einer eventuellen Schadensbehebung konfrontiert. Ist der Mindestluftwechsel in Räumen nicht gewährleistet, steigt die Gefahr von Schimmel in der Wohnung erheblich. Und das in einem rasenden Tempo. In der Praxis erleben wir es immer wieder, dass von komplexen Lüftungssystemen abgesehen wird, nicht zuletzt aus finanziellen Gründen. Doch den Mindestluftwechsel sicherzustellen, muss nicht teuer sein. Als Lösung bietet sich ein Lüftungskonzept mit REGEL-air® Fensterlüftern an. Sie sind selbstregulierend, also völlig nutzerunabhängig, wartungsfrei und kostengünstig.

Warum kommt es zu Schimmel? Und wie mit Fensterlüftern vermeiden?

Wenn es einmal zu einem Feuchtigkeitsproblem gekommen ist, kann man die Ursache für den Schimmel in der Wohnung meist nicht mehr durch manuelles Lüften abstellen, sondern benötigt beispielsweise Fensterlüfter. Die Bauphysik bzw. das Raumklima muss fachgerecht wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Ein einfacher Test macht dies deutlich und für jeden Bewohner nachvollziehbar. Stellt man in der Mitte des Raumes einer solchen „feuchten“ Wohnung ein Hygrometer auf und es misst beispielsweise 70 % Luftfeuchte, kann man davon ausgehen, dass es an der Außenwand mehr als 80 % sind und damit der kritische Grenzwert für die Schimmelbildung überschritten ist. Warum ist das so? Die Gebäudehülle ist kälter als die innen liegenden Bauteile. Am kältesten Punkt/Bereich im Raum schlägt sich die Feuchtigkeit nieder und kann zu Schimmel in der Wohnung führen. Da Raumluft und Wand korrespondieren, wird die Wand zum Feuchtespeicher. Je nach Material und Oberflächenbeschaffenheit der Wände wird entsprechend mehr oder weniger Wasser aufgenommen und dann auch „eingelagert“. Eine allgemeine Empfehlung lautet folglich unter Umständen: Man muss richtig lüften, sprich stoßlüften. Nach dem Stoßlüften zeigt das Hygrometer zwar 35 % an, doch nach kurzer Zeit schnellt es wieder hoch auf 70 %. Die frische Raumluft kann Feuchtigkeit aufnehmen, die Wand gibt ihre gespeicherte Feuchtigkeit an die Raumluft ab und reichert diese damit erneut an. Somit ist das Problem ganz schnell wieder da. Bei einem Wert von 80 % (länger als fünf Tage) sind die Voraussetzungen für die Schimmelbildung an der Wand geschaffen. Hinzu kommt: Die feuchte Wand ist ein hervorragender Wärmeleiter. Die gute Dämmung wird damit „ausgehebelt“. Hat man diesen Zustand erreicht, genügt Stoßlüften eben alleine nicht mehr. Das Raumklima muss dauerhaft auf ein anderes Niveau zurückgeführt werden, um für die Bewohner ein gesundes Wohnumfeld zu schaffen. Natürlich ohne den gesundheitsgefährdenden Schimmel in der Wohnung!

Raumklima mit „gesundem“ Feuchteniveau

Der einzige Weg, um zu erreichen, dass das Hygrometer nach dem Stoßlüften nicht wieder auf 70 % hochschnellt und somit eine Grundlage für Schimmel in der Wohnung schafft, ist die nachhaltige Entfeuchtung der Wände. Dazu ist es notwendig, durch einen geringen aber permanenten Luftwechsel einen ständigen „Abtransport“ der Feuchtigkeit sicherzustellen. Die Ursache für Schimmel in der Wohnung wird somit abgestellt, und es entsteht wieder ein stabiler Gleichgewichtszustand auf einem geringeren Feuchteniveau. Eine kostengünstige Lösung der Schimmelvermeidung ist der Einbau von REGEL-air® Fensterfalzlüftern. Diese stellen den von der Norm geforderten Mindestluftwechsel sicher. Einfach einzubauen, wartungs- und stromfrei, vor allem unsichtbar im Fensterrahmen versteckt, bieten diese eine wesentliche Erleichterung. Obendrein noch finanziell erschwinglich, sind sie unkomplizierte Helfer, um nicht immer an das Lüften von Hand denken zu müssen und Schimmel in der Wohnung zu vermeiden. Praktisch vor allem auch bei Abwesenheit von zu Hause. REGEL-air® Fensterfalzlüfter arbeiten beispielsweise im Rahmen der Querlüftung in zwei Richtungen: Sie holen nicht nur frische Luft in die Wohnung hinein, sie führen auch verbrauchte Luft nach außen. Lastspitzen mit einer höheren Luftfeuchtigkeit (z.B. nach Duschen oder Kochen) sind zwar dennoch durch manuelles Lüften abzubauen, um Schimmel in der Wohnung zu vermeiden, die eingebauten Lüfter übernehmen aber den Rest, arbeiten selbstständig – je nach Winddruck – und regeln den Luftaustausch.

Gesundheits- und auch erhebliche Bauschäden können durch die Montage von Fensterfalzlüftern vermieden werden. Auch das Nachrüsten ist kein Problem. Richtig vorbeugen ist aber immer noch die erste Wahl und deutlich einfacher bzw. kostengünstiger als eine nachträgliche aufwändige Beseitigung von Schimmel in der Wohnung. Als Architekten oder Fensterbauer können Sie bereits im Vorfeld und in Zusammenarbeit mit den Spezialisten der INNOPERFORM® durch kompetente Beratung und den Einbau von Fensterlüftern erheblich dazu beitragen, dass sich Ihre Kunden nach Einzug in ihrem ganz persönlichen Wohnumfeld schimmelfrei wohlfühlen können.

Autor: Enrico Mager, Prokurist, INNOPERFORM® GmbH
Experte im Bereich Wohnraumlüftung